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Hochzeitsreisen in Deutschland

Europa, Deutschland

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Das Land

Meer, Berge, niemals schlafende Städte: Jedes der 16 Bundesländer verführt mit seinen Landschaften, Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Leckerbissen.Entdecken Sie Deutschland. Lassen Sie sich mitreißen vom Treiben der Großstädte oder erholen Sie sich in einem romantsichen Landhotel. Erleben Sie ein ganz besonderes Stück Europa!

Hochzeitsbräuche in Deutschland

Polterabend

Der Polterabend macht immer mehr der Polterhochzeit Platz, die nach der Trauung gefeiert wird. Durch das Zerschlagen von Porzellan, auf keinen Fall Glas, das bringt Unglück, wird der Polterabend eingeleitet. Das Brautpaar muss die Scherben dann gemeinsam auffegen.Es macht vor allem dann Sinn, einen Polterabend zu veranstalten, wenn ein großer Freundeskreis vorhanden ist, aus dem nicht alle zur Hochzeitsfeier eingeladen werden sollen. Ein Grund dafür können die Kosten des Hochzeitsfestes sein. Insgesamt ist der Polterabend ein zwangloses Ereignis, das vor allem junge Leute anspricht. Die Gäste treffen nach und nach ein und werfen ihre Keramiken auf den Boden, bevor sie den Festraum betreten. Das zukünftige Ehepaar zeigt durch das gemeinsame Zusammenfegen und Aufnehmen der Scherben, dass es zusammenarbeiten kann.
Ein Gästebuch mit hoffentlich lustigen, romantischen und besinnlichen Einträgen bleibt in Erinnerung. Normalerweise findet der Polterabend am Donnerstag- oder Freitagabend statt und am Freitag oder Samstag folgt die Hochzeit.

Blüten streuen

Blumenkinder, meistens ein Mädchen und ein Junge, tragen kleine Körbchen mit bunten Blüten, die zu Ehren des Brautpaares nach der Trauzeremonie gestreut werden. Durch diesen Brauch sollen die Fruchtbarkeitsgötter angelockt werden, die für einen reichen Kindersegen sorgen. Wenn die Kinder sehr klein sind, sollten Sie das Blumenstreuen mit den Kindern vor der Hochzeit einmal üben, denn gerne wird das ganze große Körbchen auf einmal ausgeleert. Der Brauch, zur Hochzeit klappern und zu scheppern, ist Jahrhunderte alt.

Vier Dinge für die Braut

Jede Braut sollte an ihrem Hochzeitstag vier ganz spezielle Dinge tragen, um in der Ehe glücklich zu werden: etwas altes - etwa ein altes Familienerbstück, um die Familientradition weiterzuführen etwas Neues, z.B. das Brautkleid, als Zeichen für Optimismus etwas Geliehenes, eine Kette einer Freundin, als Zeichen für Glück etwas Blaues, oft ein blaues Strumpfband

Reis werfen

Wenn die Jungvermählten beim Verlassen der Kirche mit Reiskörnern beworfen werden, kann in der Ehe wirklich nichts mehr schief gehen. Die bösen Geister, die das junge Glück stören könnten, werden besänftigt und auch dieser Brauch sichert reichen Kindersegen, Glück und Reichtum.

Braut über die Schwelle tragen

Der Stammplatz der bösen Geister, die das Eheleben der Jungvermählten stören wollen, ist laut diesem Brauch unter der Schwelle des Hochzeitshauses. Deshalb wird die Braut vom Bräutigam mit Schwung über die Schwelle getragen.

Geld im Schuh

Ein Geldstück im Hochzeitsschuh der Braut soll für einen späteren Geldsegen in der Ehe sorgen.

Zunehmender Mond

Einige Bräuche dienen auch dazu, Glück und Segen auf das Brautpaar zu lenken. So sollte man keinesfalls bei abnehmendem Mond heiraten, damit das Glück nicht auch abnimmt. Und auch die Sonne sollte noch steigen, also besser am Vormittag heiraten. Leider hat man weniger Einfluss auf das Wetter. Sollte es tatsächlich regnen hilft der Spruch "Wenn es regnet am Altar, bringt es Glück für viele Jahr" weiter.

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