Schnellsuche


Suche in Hochzeitszielen
Suche in Reiseredaktion
Hochzeitsziele -> Europa -> Hochzeitsreisen nach Italien

Hochzeitsreisen nach Italien

Europa, Italien

Bild wird geladen...

Das Land

Heiraten in Europa wird wieder populärer. Einerseits will man nicht im heimatlichen Standesamt heiraten, andererseits will man doch nicht allzuweit reisen. Rom, Florenz, Verona, Neapel, Mailan und, Venedig. Italiens Städte mit ihren bedeutenden Kulturdenkmälern sowie Kunstschätzen aus Antike, Renaissance und anderen Epochen verströmen ein ganz besonderes Flair. Ob Kolosseum, Markusplatz oder der schiefe Turm von Pisa - kein anderes Land der Erde kann mit so vielen kunstvollen Bauten auf so engem Raum aufwarten. Hier spürt man beides hautnah, herrschaftlicher Geist des Römischen Reiches und selbstbewusste, bürgerliche Kultur der Renaissance. Landschaftlich ist Italien ebenso reizvoll. Im Norden die Alpen und Dolomiten mit den malerischen Seen, darunter der idyllische Gardasee sowie der Lago Maggiore. In der Mitte des Stiefels die sanften Hügel der Toskana und Umbriens, wo Oleander, Zypressen und Pinien wachsen. Im Süden Sizilien mit dem Naturereignis Ätna und den romantischen Küsten. Das alles fast vollständig umschlossen von Adria und Mittelmeer, so dass auch Liebhaber von Sonne, Strand und Wasser auf ihre Kosten kommen.

Toskana

Die Toskana fasziniert ihre Besucher wie kaum ein anderes Gebiet Italiens. Für viele verkörpert das Chiantigebiet die typische Landschaft der Toskana. Die Region hat jedoch mehr zu bieten als Weinberge und sanft geschwungenes Hügelland. Ganz im Norden die Berge der Apuanischen Alpen, die Pinienwälder am Meer und die kargen Erosionslandschaften bei Siena. Nach einer Aufstellung der UNESCO gibt es allein in der Provinz Florenz mehr Kunstwerke als in jedem einzelnen Staat der Welt. Sie wohnen in prachtvollen Villen oder Weingütern am Rande der Städte und in kleinen malerischen Dörfern.

Umbrien

Das grüne Herz Italiens. Es führte lange Zeit ein Schattendasein gegenüber der weitaus bekannteren Toskana. Aber innerhalb seiner engen Grenzen beherbergt es etwa ein Dutzend Städte, die reich sind an künstlerischen Schätzen.

Elba

Mit ca. 223 qkm nach Sizilien und Sardinien ist Elba die drittgrößte Insel Italiens. 147 Küstenkilometer mit Steilfelsen und langen, feinen Sandstränden sind ein Eldorado für Wassersportler. Malerische Hafenorte und das Hinterland mit Olivenhainen, Weinbergen und Pinienwäldern erinnern an die charakteristische Landschaft der Toskana und lassen auch Wanderer auf ihre Kosten kommen.

Hochzeitsbräuche in Italien

Erhält man eine Einladung zu einer Hochzeit, sieht man sich sogleich nach einem passenden Geschenk um. Selbiges liefern die geladenen Gäste nämlich schon lange vor der Hochzeit bei der Familie von Braut und Bräutigam ab, je nachdem, wer einem näher steht. Der Schenkende wird dort mit Sekt, Knabbereien und Süßigkeiten bewirtet, und bekommt im Gegenzug ebenfalls ein Geschenk, die so genannte „Bomboniera“. Das sind kleine Andenken wie Säckchen, Püppchen oder Bilderrahmen, die oft selber gemacht sind.
Eine traditionelle italienische Hochzeit ist stilvoll und kostspielig. Die Abendkleider und die Kleidung für die Kirche werden meist neu gekauft und auch sonst wird nicht gespart um das Fest möglichst glamourös zu gestalten. Am Hochzeitstag sehen sich Braut und Bräutigam erst in der Kirche. Zuvor haben sie schon zu Hause mit ihren Verwandten und Freunden auf den großen Tag angestoßen. Nach der Trauung beginnt das Hochzeitsessen, das sich bis zum späten Nachmittag hinzieht. Dieses Hochzeitsfest ist ein Fest für alle eingeladenen Gäste - mit Tanz, gutem Essen und Trinken bis zum Morgengrauen. Mittelpunkt ist das Buffet. Es wird entweder Spanferkel oder gegrilltes Lamm serviert, mit einer Beilage aus frischen Früchten und Pasta. Als Symbol ihrer gerade geschehenen Vermählung verteilen die frisch Vermählten gezuckerte Mandeln, die das Bittere und das Süße im Leben repräsentieren. Das Ende des Mahls ist dann auch gleichzeitig das Ende der Feier.
In manchen Gegenden Italiens, vor allem in Süditalien wird übrigens noch ganz traditionell um die Hand der Braut geworben- mit einem Abendständchen des jungen Mannes unter dem Fenster der Angebeteten oder mit einem Holzklotz, der in diesem Falle den sprichwörtlichen Zaunpfahl ersetzt. Der Verliebte legt abends einen Holzstamm oder einen Holzklotz vor die Tür der erhofften Zukünftigen. Nimmt sie den Antrag an, holt sie den Holzklotz ins Haus. Lehnt sie jedoch ab, so findet der so Verschmähte den Stamm am nächsten Tag von der Tür weggerollt vor.
Auch Sardinien hat seine eigenen Hochzeitstraditionen, hier allerdings im Bezug auf das bereits vermählte Paar. Denn dieses muss am Hochzeitstag im Haus der Braut gemeinsam einen Teller Suppe auslöffeln. Danach wird Honig gegessen, als Symbol für kommende süße Stunden und hoffentlich bald eintretenden Reichtum

zu den Preisen/Terminen