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Reiseberichte -> Kanada - atemberaubende Natur
Sonja Kammholz

Kanada - atemberaubende Natur

Ferne Länder, Fun und Abenteuerreisen

Kanada ist flächenmäßig das zweitgrößte Land der Erde mit lebendigen faszinierenden Großstädten, einsamen Wäldern und einer atemberaubenden Tierwelt.

Wenn Sie in den Herbstmonaten an die Ostküste Kanadas reisen, erwartet Sie eine buntgefärbte Waldlandschaft. Der Indiansummer hat in Kanada Einzug gehalten.

Nach der Landung in Toronto erfolgt die Übernahme des Mietwagens. Am besten verbringt man die erste Nacht hier, da man einmal wegen des langen Fluges geschafft ist aber Toronto selber zu schade wäre, um diese Stadt links liegen zu lassen.

Genießen Sie die bezaubernde Theaterwelt Torontos oder besuchen Sie den höchsten freistehenden Turm der Welt - den CN Tower.

Der St. Lorenz Strom wird Sie auf Ihrer Reise fast immer begleiten. Kingston, der Ort in den Thousand Island, wird der
nächste Stopp sein.
Laut einer Saga hat ein verstorbener Indianer auf dem Weg in Richtung der ewigen Jagdgründe seinen Beutel verloren und somit sind die ganzen Schätze in den St. Lorenz Strom gefallen und haben die abertausend Inseln im Fluss geschaffen. Wenn man abends die Sonne über den Inseln untergehen sieht, muss man hin und wieder an diese Geschichte denken.

Die Fahrt geht nun weiter über Montreal nach Quebec.
Sobald man die Stadt betritt, fühlt man sich nach Frankreich versetzt.

Hier gibt es kleine Cafes mit leckeren Baguettes und französischem Käse. Über den kleinen Gässchen der Altstadt thront das Chateau Frontenac. Quebec ist eine bezaubernde Mischung aus Naturschönheit mit französischem Flair.

Je weiter es Richtung Norden geht, desto einsamer wird das Land und die Artenvielfalt der Tierwelt nimmt zu.
Im Spätherbst trifft man eine Vielzahl von Walen in der Bucht von Tadoussac. Finnwale tauchen neben den Schlauchbooten in die Tiefe und Robben spielen mit den Touristen. Am Abend kann man mit viel Glück die Wölfe heulen hören.
Auf dem Rückweg von Quebec besteht die Möglichkeit für ein paar Tage der Zivilisation komplett zu entfliehen, indem man einen Stop im Laurenti des Provical Park einlegt.
Die Unterkunft ist sehr spartanisch. Entweder man übernachtet im Zelt oder in den bestehenden Holzlodges. Fließend Wasser gibt es aus dem Fluss und am Morgen braucht es schon eine Weile bis der Ofen angeheizt ist und die Lodge sich langsam erwärmt. Aber sobald die Sonne herausgekommen ist und den Nationalpark in ein buntgoldschimmerndes Farbenmeer verwandelt hat, ist das kühle Erwachen vergessen.

Durch den National Park zieht sich ein weit verstrecktes Wandernetz. Im Sommer werden hier tageweise Kanutouren angeboten, um noch tiefer in die Natur vorzustoßen.

Nach zwei oder drei Wochen Natur, Tiere und Einsamkeit, benötigt man doch eine Weile um sich wieder an die Zivilisation zu gewöhnen.

Für mich war die Reise nach Kanada ein unvergessliches Erlebnis. Ich freue mich auf Ihren Besuch, um Ihnen das gleiche Erlebnis zu ermöglichen.

Sonja Kammholz

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