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Reiseberichte -> Unterwegs mit dem Wohnmobil von San Francisco nach Las Vegas
Beate Weber

Unterwegs mit dem Wohnmobil von San Francisco nach Las Vegas

Vom 16.-25.03.2010 war ich mit den Veranstaltern DERTOUR, ADAC, MEIER’SWELTREISEN mit dem Wohnmobil von San Francisco nach Las Vegas unterwegs. Begeistert zurückgekommen hier meine Eindrücke und Empfehlungen für Sie:

Flug mit United Airlines:
Frankfurt-Washington-San Francisco // Las Vegas-San Francisco-Frankfurt.
Economy-Bestuhlung: Sitzabstand ca. 80 cm, Sitzbreite ca. 43 cm.
Es gibt die Möglichkeit am Flughafen oder an Bord vor Abflug (nicht im voraus) in die Economy-Plus-Klasse gegen eine Gebühr von ca. 70 Euro pro Langstrecke aufzuzahlen.
Sitzabstand Economy-Plus-Klasse + 13 cm / Breite unverändert/ Service wie in regulärer Economy-Klasse.

Handy:
In USA funktionieren nur Tri-Band-Handys.
Gerade bei Wohnmobilreisen ist die Mitnahme eines Mobil-Phones dringend angeraten. Es ergeben sich manchmal Probleme mit der Technik, für die man die Hilfe des Vermieters benötigt.

San Francisco

Die Stadt ist problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zu erkunden.

Originelle Möglichkeit zur Golden-Gate-Bridge zu gelangen: geführte Radtour: " Bike the Golden Gate Bridge" bei DERTOUR buchbar.

Hotel Handlery Union Square: persönlich von Herrn Handlery jun. geführtes Hotel, sehr aufmerksamer Service, zentral am Union Square gelegen. Zimmer sehr sauber. Pool im Innenhof. Komplettes Nichtraucherhotel.

Campton Place A Taj Hotel: zentral am Union Square. Modern eingerichtete Zimmer. Fitness-Raum auf der Dachterrasse. Kein Pool.

Wohnmobiltour ADAC von San Francisco nach Las Vegas, Vermieter: ROAD BEAR

Schweizer Firma. Sehr freundliches junges Personal. Neue Fahrzeuge.

Abholung vom Hotel und Transfer zur Vermietstation (Dauer ca. 45 Minuten).
Wenn nicht all-incl. Paket gebucht wird sollte unbedingt das Transfer-Paket dazugebucht werden.
Genaue Einweisung wahlweise in Englisch oder Deutsch.Ein deutschsprachiges Handbuch liegt im Wohnmobil aus.
Man erhält genügend Infomaterial fürs „erste Einkaufen" und die Fahrtroute z. B. zum ersten Campground, KOA-CARD wird ausgehändigt.
Kaution USD 1000 muss per Kreditkarte hinterlegt werden.
Bei der Übernahme wird ein Protokoll erstellt, in welchem alle eventl. Vorschäden und Kratzer am Wagen und der Inneneinrichtung vermerkt werden.
Das Wohnmobil ist zwar grundsätzlich für alle Schäden vollkaskoversichert ohne SB, aber nicht für Schäden an der Inneneinrichtung.
Alle Fahrzeuge sind Nichtraucherfahrzeuge.

Fahren mit dem Wohnmobil

Campmobil hat kein „Navi“ als Standardausstattung.Falls kein „kartenfester Beifahrer“ mitfährt, ist die Mitnahme des eigenen „Navi’s“ zu empfehlen oder eines mitzubuchen, da das Wenden mit einem Fahrzeug 7-9 m nicht immer einfach ist!

Ich persönlich empfehle ein Wohnmobil mit„Slide-out“ (=ausfahrbares Seitenteil), da dieswesentlich mehr Platz bietet.

Spritpreis :1 Gallone = ca. 3.8 Liter = ca. 3 USD / Stand März 2010.
Entweder vorher Betrag an der Tankstellen-Kasse in bar einzahlen oder Kreditkarte dort hinterlegen. Europäische Kreditkarten funktionieren nicht direkt an der Zapfsäule.
Preisbeispiel für unsere Route : Wohnmobil C31 für 900 Meilen / USD 325 Spritkosten

Um das Wohnmobil mit allen Vorzügen zu nutzen, Campgrounds mit "Full-Hook-Ups" = allen Anschlüssen anfahren. Nur in diesem Fall funktionieren Steckdosen und Mikrowelle im Campmobil, ansonsten benötigt man den Generator. Viele Campingplätze erlauben keine Generatornutzung ab 21.00 Uhr. Beleuchtung, Kühlschrank, warmes Wasser wird über Batterie betrieben wenn kein Stromanschluss vorhanden ist.

Der Preis für einen Wohnmobil-Stellplatz liegt je nach Lage des Campingplatzes zwischen 30 und 60 USD / Nachtfür Fahrzeug incl 2 Personen. Jede weitere Pers. ca. 5 USD.
Fahrempfehlung Highway No. 1

Von San Francisco nach Los Angelesentlang der No.1 mit dem „17-Mile-Drive“ immer von Norden nach Süden, da die Ausblicke hier wesentlich schöner sind und es viele Parkbuchten zum Anhalten gibt. Wenn man in umgekehrter Richtung fährt, kann man diese nicht ansteuern!

Alle Vermieter verbieten die Fahrt mit Wohnmobilen in den Sommermonaten durchs „Death Valley“. Während der anderen Monate ist die Fahrt nur bedingt erlaubt : d.h. auf eigenes Risiko. Falls immer irgendwie möglich – auch bei einer PKW-Rundreise durch Kalifornien, das "Death Valley“ mit einbauen. Auf jeden Fall sehr sehenswert.
Die Eintrittspreise in die Parks liegen bei ca. 20 USD pro Park. Ab 3 Parks lohnt es sich, einen EAGLE-PASS zu kaufen (beim 1. Park) für ca. 90 USD. Dieser ist dann für alle Parks gültig.

Las Vegas

Der berühmte „Strip“ ist ca. 11 km lang.

Empfehlenswerte Hotels sind die zentral in der Mitte gelegenen, z. B. Caesars Palace, Bellagio, Venetian Resort, Treasure Island, Flamingo. Alle Hotels haben ihren eigenen Themen-Stil und sind in Ausstattung miteinander vergleichbar. Kinder dürfen nicht in die Spielbereiche (erst ab 21 Jahren erlaubt).

Gute Busverbindungen entlang des „Strip“ (24 Stunden-Ticket USD 7), jedoch oft überfüllte Busse. Alternativ Monorail-Ticket (24 Stunden-Ticket USD 14).

Am Schluss stellt sich die Frage: „Camper oder Auto und Motels"? Hierzu meine persönliche Meinung: Wohnmobile sind nurzu empfehlen, wenn man sich hauptsächlich in der Natur aufhalten möchte. Auf unserer Fahrt von San Francisco nach Los Angeles entlang der „No. 1“ haben wir einen schönen Überblick über die Strecke bekommen, aber gerade in den kleinen Orten entlang der Route gab es oftmals ein Parkplatz-Problem: entweder zu weit am Stadtrand, zu eng und vor allem mit dem Camper auch sehr teuer (z. B. St. Barbara 2 Stunden am Stadtrand USD 12).

Hier finden Sie Angebote für Kalifornien.