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Reiseberichte -> Vancouver und Whistler- Olympia kann kommen
Katrin Härle

Vancouver und Whistler- Olympia kann kommen

Mit DERTOUR in Kanada unterwegs

Schon bei Ankunft am Flughafen in Vancouver fällt auf: alles steht im Zeichen der Winterspiele 2010 und ganz Vancouver scheint von dem sportlichen Fieber gepackt. Nicht nur am Flughafen - auch in der Innenstadt und im gut 1,5 Stunden entfernten Whistler - überall gibt es Souvenirs und Flaggen mitVancouver 2010.
Mich zieht dies Stadt vollkommen in ihren Bann! Ich kann mich nicht entsinnen, je eine schönere Stadt gesehen zu haben. Egal in welche Richtung ich auch meinen Blick schweifen lasse, die schneebedeckten Berge und das Meer scheint allgegenwärtig.

Ich kann Ihnen nur ans Herz legen, Vancouver zu besuchen, es lohnt sich. Ganz ehrlich! Beschwingt mache ich mich gemeinsam mit meiner Gruppe auf, um die Stadt zu erkunden. Unbedingt sollten Sie einen Ausblick vom Vancouver Lookout (13$)an den Anfang Ihrer Besichtigung stellen. Von dem kleinen Aussichtsturm, der bestimmt nicht ohne Absicht an den CN Tower in Toronto erinnert- genießen Sie einen fantastischen Rundum-Blick über die Stadt, den Hafen und die umliegenden Berge.

Unsere Tour führt uns weiter zum Stanley Park. Die riesige Halbinsel ist der Garten Vancouvers und angesichts der Größe scheint mir Garten untertrieben. Hier können Sie den ganzen Tag auf Wiesen und in Wäldern verbringen. Da die Anlage nahezu autofrei ist, ist dies ein herrlicher Ort der Entspannung. Aber es gibt auch hier einiges, das sich für Sie zu erkunden lohnt. Besuchen Sie Vancouver Aquarium (20$)mit seinen Belugawale, Pinguinen und Delphinen.



Oder wie wäre es mit einen Spaziergang zu den berühmten Totempfählen. Nicht zuletzt haben Sie von hier einen einzigartigen Ausblick zur Stadt.

Unsere Tour führte uns weiter zu Granville Island, ein künstlerisches Viertel mit Markt, Galerien und Restaurants. Ich empfehle Ihnen hierhin mit dem Aquabus zu fahren. Wir setzen unsere Tour weiter und besuchen Chinatown, den VanDusenBotanischen Garten und gönnen uns zum Ausklang eine Runde Shopping auf der Robson Street.
Hier lässt es sich nicht nur wunderbar einkaufen, sondern es ist auch eine tolle Gelegenheit mit denn netten Bewohnern Vancouvers ins Gespräch zu kommen. Übernachtet haben wir übrigens im Hotel Pan Pacific, das ich Ihnen nur ans Herz legen kann. Von den komfortablen und großen Zimmern mit Meerblick genießen Sie einen tollen Blick auf die Segel des Hafenbüros. Ebenfalls empfehlenswert ist das Marriott Hotel Vancouver durch seine frisch renovierten Zimmer und die ideale Ausgangslage.



Am nächsten Tag brechen wir auf, um die nähere Umgebung Vancouvers zu erkunden. Nach einem kurzen Abstecher zur Capilano Suspension Bridge (28$) - der längsten und höchsten Fußgänger-Hängebrücke der Welt, fahren wir weiter zum Grouse Mountain (Tageskarte 50$). Der Hausberg Vancouvers ist ein jederzeit beliebtes Ausflugsziel. Im Sommer ideal zum Wandern, im Winter toll zum Skifahren, immer super, um einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt zu genießen.

Aber uns zieht es weiter, weiter nach Whistler, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010! Und wir haben uns nicht zu viel versprochen! Whistler ist ein romantisches Schneedorf und der Inbegriff von Wintersport.



Auch hier sind die Weichen längst für Olympia gestellt. Wir checken im legendären Fairmont Chateau Hotel ein. Die Zimmer sind frisch renoviert, das ambiente rustikal, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu kitschig. Der Wellnessbereich läßt leider für europäische Verhältnisse zu wünschen übrig, auch wenn es herrlich entspannend ist, bei eisiger Kälte draußen in einem der riesigen Whirlpools zu liegen.
Am Abend sind wir im For Seasons Hotel zum Essen eingeladen. Bei so viel Luxus, Komfort und Gemütlichkeit stockt einem der Atem. Dieses Hotel hat seine fünf Sterne zurecht verdient und wir fühlen uns alle sehr wohl.

Den nächsten Tag starten wir mit einem ausgedehnten Frühstück im Fairmont Hotel. Das Frühstück (20 $) ist spitze und sein Geld wert.
Leider können wir nicht lange sitzen bleiben, denn heute heißt es „Ski heil“. Unser Skiguide Justin zeigt uns stolz während der Gondelfahrt zum Berg die schnellste Bobbahn der Welt. Auch die Abfahrt der Herren hat es in sich, die Rennfahrer erwartet hier eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 150 km/h. Wir gehen es etwas langsamer an und gönnen uns ein paar gemütliche Abfahrten mit unserem Guide. Im Dezember hat die neueste Gondel, die Peak to Peak eröffnet. Wir haben Glück und so ergattern wir eine der begehrten silbernen Gondeln, die mit Glasboden ausgestattet sind. Die Fahrt an sich ist schon atemberaubend, da sie am höchsten Punkt 436 Meter freischwebend vom Boden entfernt ist. Aber das ganze durch einen Glasboden zu sehen ist großes Kino! Auf der anderen Seite der Gondel wartet das Skigebiet Blackcomb auf uns. Die Pisten sind hier anspruchsvoller als in Whistler. Nach dem letzten Schwung stehen wir wieder direkt im Ortskern. Hier laden einige Pubs zum gemütlichen Aprés Ski ein.

Am Abend kehren wir nach einer ausgedehnten Shoppingtour in einem der 100 Restaurants ein.
Am nächsten Tag fahren wir leider schon wieder mit dem Bus nach Vancouver. Der Flieger wartet auf uns.

Für mich steht fest: ich komme wieder!

Die Eintrittskarten für die Olympischen Spiele, die Flüge und Hotels sind bereits bei DERTOUR buchbar.

Ich berate Sie gerne ausführlich,

Ihre Katrin Härle

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