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Katharina Lutz

St. Martin / Sint Maarten - The friendly Island

Hello, Bonjour oder Good Dag!

Je nach dem, wo wir uns auf der Karibik Insel St. Martin befanden, wurden wir anders begrüßt!
Dieser Mix aus verschiedenen Nationen, Sprachen und Lebenseinstellungen macht diese Insel einzigartig!
Wenn man hier Urlaub macht, kann man sich im Gegensatz zu anderen Inseln in der Karibik komplett frei bewegen und die Insel auf eigene Faust erkunden, da die Kriminalitätsrate sehr niedrig ist.
Ein Mietwagen wird dringend empfohlen, um so viel wie möglich von dieser traumhaften Insel zu sehen und zu entdecken.

Das Besondere: Die Insel ist in zwei Teile geteilt: die „Dutch Side“ und die „French Side“.
Auf dem südlichen Teil der Insel, welche den Niederlanden zuzuordnen ist, spricht man hauptsächlich Englisch und findet vorwiegend Einrichtungen, die auf den Massentourismus ausgelegt sind, wie z.B. große Hotels, Casinos, Discos, Bars, Shoppingcenter, Fast Food Restaurants, Badestrände mit Liegen und Sonnenschirmen, Souvenirverkäufer und -läden.
Die Hauptstadt der niederländischen Seite ist Phillipsburg.



In Phillipsburg laufen mehrmals die Woche die Kreuzfahrtschiffe ein. Wir haben bei einem Besuch von Phillipsburg eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt in diesem Hafen stehen sehn: Die Allure of the Seas! Dieses Schiff stahl allen anderen Schiffen die Show! Doch die „Dutch Side“ hat noch etwas anderes spektakuläres zu bieten.
Der Internationale Flughafen Princess Juliana mit einer ca. 2 km langen/kurzen Start- und Landebahn (Stuttgart´s Landebahn hat über 3 km!!!) liegt im Südlichen Teil der Insel und ist Allgemein bekannt aus dem Fernsehen oder Youtube, wegen der spektakulären Landungen.



Der nördliche Teil der Insel, die „French Side“ hat uns persönlich besser gefallen, da diese nicht so sehr auf den Massentourismus ausgelegt ist. Man findet hier nette Städtchen direkt am Meer, tolle grün bewachsene Hügellandschaften - was die ein oder andere Fahrt mit dem Bus öfters etwas länger werden ließ - Naturreservate, einheimische Märkte, in die Hügel eingebettete Villen und Hotels, lange, helle Traumstrände, kleine Yachthafen, viele Lagunen im Landesinneren und unzählige Restaurants.
Hier wird hauptsächlich Französisch gesprochen, aber mit Englisch kommt man überall gut durch.




Wir wohnten in einem 4 Sterne Hotel namens „Alamanda“.
Dieses landestypische Hotel mit ca. 40 Zimmern liegt im Nord-Osten der Insel direkt an dem berühmtesten und schönsten Strand der Insel: Die Orient Bay, auch bekannt als das St. Tropez der Karibik.

Allgemein bieten die Hotels von St. Martin nur Frühstück an, da es eine große Auswahl an Restaurants oder kleinen Kneipen gibt, über 400 Restaurants!!!, um etwas zu essen. Die Hotels der Insel sind zudem oft mit einer Kitchenette oder Küche ausgestattet, so dass man sich auch Kleinigkeiten selbst zubereiten kann.
In Grand Case reiht sich Bar an Restaurant und bietet somit die größte Auswahl an Kulinarischem an.Tapasbars, über Französische Spezialitätenrestaurants bis hin zu unzähligen Fischlokalen findet hier ein jeder was sein Herz begehrt.
Uns persönlich hat die Tapasbar namens „Cafecito“ in Grand Case im Nord-Westen der Insel sehr beeindruckt, da hier köstliche Tapas aus der ganzen Welt serviert wurden.

Für Naturliebhaber können wir einen Ausflug zur „Loterie Farm“ nur empfehlen. Zukunftsorientiert zeigt sie was Ökotourismus auf St. Martin sein kann.
Ein Restaurant im Stil einer Lodge, mitten in einem Naturreservat inklusive Meerwasserpool. Im Restaurant kann man nicht nur lecker Essen und relaxen, sondern auch „Zip Lining“ (=Flying Fox) machen. Oder Sie unternehmen Wanderungen mit einem Wanderführer und erfahren so nebenbei Vieles über Flora und Fauna dieser grünen Insel.

Was man auf der Insel ebenfalls unbedingt mal ausprobiert haben sollte, ist das Surfen. An der Ostküste nahe der Stadt Oyster Pond, gibt es eine Surfschule namens Windy Reef.
Hier kann man zu fairen Preisen (ca. € 30,- pro Stunde) mit einem Surflehrer, entweder in die Trendsportart Surfen einsteigen, oder seine Kenntnisse verbessern. Wir waren schon sehr glücklich als wir es geschafft hatten, mindestens 1 Sekunde auf dem Brett zu stehen. Es lohnt sich auf alle Fälle, denn der Funfaktor ist sehr sehr hoch. Just try it´s easy…




Wer es lieber etwas geruhsamer hätte, dem empfehlen wir einen Ausflug zur unbewohnten und unter Naturschutz stehenden Insel „Tintamarre“. Alles beginnt mit der Abfahrt im Hafen, nahe der Hauptstadt Marigot. Mit einem Katamaran geht es der Küste entlang in Richtung Nord-Osten. Nach ca. 90 Minuten und einigen Wellen später erreicht man die traumhafte Insel.
Man kommt sich hier ein bisschen wie Robinson Crusoe vor, eine unbewohnte Insel mit türkisenem Wasser,weißem puderzuckersand und grüner Vegetation. Es ist ein Traum in solch einer Ruhe zu baden und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen.
Diesen Tag würden wir persönlich zu unserem absoluten Highlight zählen, denn wir haben auf dem Rückweg nach St. Martin nicht nur Schildkröten und Delfine gesehen, sondern sind auch der gerade langsam untergehenden Sonne entgegen gesegelt! Das sieht man live in der freien Natur nicht jeden Tag!

Um einen guten Überblick über die Insel zu bekommen und den Sonnenuntergang zu genießen, steigt man am besten zur alten Festung von Fort Louis nahe des Hafen von Marigot auf. Man kann hier nicht nur St. Martin selbst betrachten und traumhafte Panoramabilder knipsen, sondern man sieht auch zur Nachbarinsel Anguilla rüber. Diese ist per Fähre ab der Marina in ca. 40 min zu erreichen.



Weiter ist eine Kombination mit St. Barths möglich, per Flug nur wenige Minuten entfernt.
Alles in Allem kann man über St. Martin sagen, dass die Insel sehr vielfältig ist, was das Essen, die Menschen, die Aktivitäten und Ausflüge anbetrifft, man kann aber auch einfach nur an den weißen Stränden wie man Sie von typischen Karibikbildern kennt, relaxen und es sich einfach gut gehen lassen.
Die Anreise erfolgt per Flug z.B. mit Air France über Paris nach St. Martin.
Wir waren von Stuttgart bis St. Martin ca. 13 Stunden unterwegs.



Das Klima auf der Insel, ähnelt den anderen Karibikinseln: Die Monate Juni bis Oktober sollten wegen Hurricanes gemieden werden, ansonsten kann man zwischen November und Mai jeden Tag bei 30°C den Frühling, Herbst und Winter bei uns in Deutschland hinter sich lassen. Euros und Dollars werden in beiden Teilen der Insel akzeptiert, jedoch muss man darauf achten, dass man nicht den gleichen Euro wie Dollar Preis zahlt. Der Kurs auf der Insel ist 1 € = 1 USD!

Wer geht nach St. Martin? Da es sich als Kreuzfahrtziel eignet, sind hier alle verschiedenen Altersgruppen vertreten. Für Familien empfehlen wir allerdings ein Hotel nahe der Lagunen, da das Baden hier problemlos ohne große Strömungen und Wellen möglich ist. Singles, Paare und Honeymooner kommen hier aber genauso auf Ihre Kosten. Ob Hotels einer Kette wie z.B. Mercure oder Radisson Blu, oder kleinen landestypischen Hotels, hier ist für jeden etwas dabei.

Welches Hotel für Sie am Besten geeignet ist und was Ihr Traumurlaub auf „The Friendly Island St. Martin“ Ihnen noch so alles bietet, können wir Katharina Lutz, Angelika Trautmann und Lisa Sigg Ihnen gerne persönlich erzählen.

Wir freuen uns auf Sie!


Hier können Sie schon einmal einen Blick auf die aktuellen Angebote für St. Martin / Sint Maarten werfen.


Quelle Fotos: eigene Bilder Angelika Trautmann

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